
Eine Wärmepumpe ermöglicht die Aufnahme von Wärme aus der Luft, aus dem Grundwasser oder der Erde, sprich Erdwärme. Diese Nutzwärme kann auf ein zu beheizendes System mit höherer Temperatur, wie z.B. Hausheizung übertragen werden.
Im wesentliche gibt es 3 Arten von Wärmepumpen:
- Luftwärmepumpe
Die Luftwärmepumpe nutzt die Luft als Wärmequelle. Wenn die Außentemperatur sinkt kann die Wärmepumpe nur in Kombination mit einer Heizung mit Heizöl oder Gas betrieben werden.
- Erdwärmepumpe
Eine Erdwärmepumpe nimmt Wärme aus dem Erdreich. Dort bleibt die Temperatur (je nach Tiefe) mit ca. 10°C über das Jahr konstant. Um eine Erdwärmepumpe wird eine Sonde im Erdreich mit ca. 100 m installiert. Die Bohrung ist in Deutschland genehmigungspflichtig.
- Wasserwärmepumpe
Eine Wasserwärmepumpe nutzt das Grundwasser als Wärmequelle. Auch bei den Grundwassern bleibt die Temperatur weitgehend konstant. Die Installation einer Wasserwärmepumpe setzt allerdings voraus, dass genügend Grundwasser
verfügbar ist; sie ist ebenso genehmigungspflichtig.
Vorteile einer Wärmepumpe:
Eine Wärmepumpe kann Ersparnisse bei den Energiekosten von bis zu 50%
ermöglichen. Anschaffungskosten und Installation können allerdings im Bereich 10.000 bis 25.000 EUR liegen. Zudem gibt es allerdings Förderungen der BAFA.
Mehr zum Thema: http://www.waermepumpe.de/
Schlagworte: Wärme, wärmepumpe